Meine Lieben auch wenn ich nun seit Wochen nicht mehr wirklich was geschrieben hab, ein bißchen hab ich hie und da doch geschrieben – nur nie zu Ende…wie dem auch sei hier ein paar Fragmente:
(als kleine Notlösung, bis ich wieder wirklich was schreibe)
Friday, 11.12
Oh, I got a little lazy there…it´s already Sunday afternoon and I haven´t been writing a single word since Thursday. Friday started with having lots of coffee. (I decided my increasing need for the black stuff must be that I can only get hold of Instant Coffee at Gregor´s. Would there be any real Coffee I surely wouldn´t have as much…)
So trying to activate both brain and body again, I watched Gregor getting ready to leave. Heading here and there, trying to find laces for his shoes, rummaging, washing and whatever one is doing when you have to leave a place for a while. It did seem pretty strenuous in this heat, though. When I couldn´t watch it any longer I went to the Women´s Center to finish the Dragonfly and after that ruining it…but it was my first experience doing linol, so I shouldn´t complain, but I surely was a little frustrated there…
But hanging around the Women´s Center was definitely worth every ruining of dragonfly-linol-pictures. Stephanie, Christa, Ellen and Allison are the main Ladies working there. And after work we went for bush tucker. This was pretty awesome – mainly because of the happyness in the faces of the four Ladies.
Busch-Tucker/Bush Tucker
Wie beim letzten Eintrag erwähnt, durfte ich am Freitag mit den Mädels zum Busch-Tucker, was man als „Essen-Sammeln“ bezeichnen könnte. Alle, inkl. mir waren total aufgeregt, wenn auch aus ziemlich unterschiedlichen Gründen. Während ich das Gefühl hatte, man würde mich nun gleich spektakulär in die Geheimnisse der alten Traditionen einweihen, lieben die Frauen es hier ganz einfach Busch-Tucker zu gehen. Was im Grunde genommen ziemlich unspektakulär ist. Wir gingen Busch-Tucker für green plum , heißt soviel wie : wir gingen grüne Beeren sammeln.
Kaum am ausgesuchten Ort angekommen hüpften Stephanie, Ellen, Christa und Allison aus dem Auto und waren nicht mehr gesehen. Nun gut das ist gelogen, ihre buntgemusterten Röcke hoben sich großartig gegen den restlich grünen Hintergrund ab. Aber ich hab sie glaub ich noch nie so schnell bewegen sehen. In null Komma nix waren sie 200m weit im Busch verschwunden und ihre Gesichter strahlten, als sie eine grüne Beere nach der anderen vom Boden pickten und vorzugsweise in den Mund anstatt in den Eimer warfen. Diese Beeren sind übrigens ungefähr Kirschgroß und grün und schmecken, meinen europäischen Geschmacksnerven nach zu urteilen, nach nicht wahnsinnig viel. Aber zu sehen, wie diese Frauen es liebten und voll in ihrem Element waren, macht die ganze Aktion für mich unvergesslich.
19.12
So nun ist es wohl mal wieder dringend an der Zeit, dass ich den Federhalter schwinge, oder viel mehr die Tastatur zum klimpern bringe…
Heute ist Sonntag und am Dienstag werde ich wohl schon wieder eins dieser interessanten winzigen Flugzeuge besteigen müssen. Zum Glück hab ich mir noch eine Ration pflanzlicher Beruhigungstabletten übrig gelassen, so dass ich hoffentlich zwar nicht ganz so verpeilt, aber immerhin mit unglaublicher Gelassenheit die Rückreise antreten kann, wie das beim Hinflug der Fall war.
21.12
- beim Checken der Mails: Riesenschreck. Das dämlichste was man machen kann, hab ich gemacht: und zwar einen Flug von Melbourne nach Darwin gebucht anstatt von Darwin nach Melbourne…wie doof kann man denn eigentlich sein???
- die frühen Morgenstunden damit zugebracht einen anderen Flug zu finden; da leider ALLE Menschen aus Darwin über Weihnachten nach Melbourne flüchten waren sämtliche Flüge so gut wie ausgebucht und unglaublichüberteuert – hab schließlich einen für 550,-$ gebucht (im Vergleich: der von Melbourne nach Darwin hat 135 $ gekostet)…was kostet die Welt?
- mit Winzmaschine von Wadeye nach Darwin (Gepäck: 18,5 kg + 8kg Handgepäck + Kamera); Temperatur: gefühlte 35 °, SCHWÜÜÜL! Allgemeinzustand: Nass, klebrig, scheiße.
- Darwin angekommen und mit 30 kg Gepäck von Murin (Flughafen für ganz besonders kleine Flugzeuge) zum Airport in sengender Hitze gestiefelt (ca. 10 min. = gefühlte 28 Stunden)
Auto gemietet
Ich bin keine Autofahrerin
Gilly abgeholt (Murin)
Mit Gilly durch Darwin gedüst auf der Suche nach nem Hotel, dass Justin für uns gebucht hatte (Gilly wusste auch nicht so richtg wo es ist, ich war damit beschäftigt ohne quietschende Reifen anzufahren oder den Motor abzuwürgen…)
Endlich angekommen
Ich organisier Pizza, Gilly freut sich über sein Hotelbett
Pizza, Film, Schlafen
22.12
Wecker klingelt 4:30; Auto und ich werden auch an diesem Tag keine Freunde; Gilly nimmt´s gelassen
Einchecken, Warten, Warten, dösen, Kaffee, Warten, Flugzeug besteigen (Mittelplatz, was für eine Freude), Warten, dösen, Start, Dösen, Schlafen (steifer Nacken, schmerzende Knie) etc etc. 4 stunden können doch SEHR lange dauern!
Melbourne; Bec und Justin holen uns ab, weitere 4 Stunden Fahrt Richtung Melbourne, mit kleinen Abstecher nach Albury, Weihanchtsgeschenke shoppen…oh mein Gott, ich hab ja noch gar nicht alle Weihnachtsgeschenke…)
Dinner in Myrtleford bei Betty und Malcolm
Home sweet Home




